Wie du mit Charisma zur besseren Führungskraft wirst

Kennst du Menschen, die einen Raum nur betreten müssen und gefühlt richten sich alle Blicke auf sie? Nicht weil sie besonders aussehen oder auffällige Kleidung tragen. Sondern weil sie eine Ausstrahlung haben, die einfach sämtliche Menschen in den Bann zieht. Auf eine gute Art.

Wenn diese Person dann anfängt zu reden, hörst du gerne zu. Du ertappst dich vielleicht sogar dabei, wie du mitgerissen wirst. Und das, obwohl diese Person nicht besonders laut und auffällig redet. Sondern auf angenehme Weise. Du bist einfach gern in seiner oder ihrer Nähe und hast das Gefühl inspiriert zu werden.

Was meinst du, was passiert, wenn diese Person andere Menschen führt?

Dann wird Führung auf ein ganz neues Level gebracht. Denn eine solche Führungskraft motiviert Mitarbeitende und ist in der Lage, die Leistungen Einzelner und des Teams auf diese Art zu steigern - und zwar so, dass es den Mitarbeitenden dabei gut geht und sie mit Freude ihren Job machen. Dabei bleibt sie selber in ihrer eigenen Mitte und schafft somit auch den Ausgleich zwischen herausforderndem beruflichen Alltag und Privatleben.

Aber wie ist das möglich? Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein.

Das alles ist möglich mit Charisma. Eine charismatische Persönlichkeit vereint verschiedene Eigenschaften. Die Wichtigsten möchte ich an dieser Stelle einmal durchgehen:

  1. Authentizität und Ehrlichkeit:

    Authentisch zu sein bedeutet, das zu tun, was man sagt und das zu sagen, was man tut. Klingt einfach, ist es für viele oft nicht. Denn das bedeutet, sich ein stückweit gläsern zu zeigen. Und das wiederum bedeutet, Menschen auch ein stückweit an sich heranzulassen. Natürlich muss nicht alles offengelegt werden. Eine gewisse berufliche Distanz darf gewahrt werden.

    Wie nah du Menschen an dich, deine Werte und Lebens-, bzw. Arbeitsweise heranlässt, liegt bei dir. Wenn du hier das richtige Maß findest und dich im Arbeitsalltag berechenbar machst, schaffst du Vertrauen.

    Vertrauen ist auch das Stichwort, wenn es um Ehrlichkeit geht. Hältst du dich an das, was du versprochen hast, verdienst du dir Respekt (und ja, den muss man sich verdienen!). Ist der Respekt erst einmal verloren gegangen oder womöglich nie gewonnen worden, scheitert jede Beziehung - egal, ob privat oder beruflich.

  2. Positive Lebenseinstellung:

    Menschen, die dem Leben positiv gegenüber stehen, erreichen viel mehr als diejenigen, die immer schwarz sehen. Denn die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit. Wenn du immer vom Schlimmsten ausgeht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auch eintritt. Du kannst dir das vorstellen, wie bei einem Radiosender: Du stellst dein inneres Radio auf eine bestimmte Frequenz ein. In dieser Frequenz sendest du aus. Allerdings kannst du auch alles nur in dieser Frequenz empfangen. Das Gesetz der Anziehung.

    Menschen, die Dinge positiv sehen, ziehen nicht nur Positives an. Wenn mal etwas Negatives passiert, stecken sie es auch besser weg. Meistens gibt es einen Lerneffekt, den sie mitnehmen und das Negative auf diese Weise sich umkehrt in etwas Positives.

  3. Ausstrahlung:

    Ausstrahlung hat nicht unbedingt etwas mit Aussehen zu tun. Es hat zu tun mit der Körperhaltung, der Mimik und Gestik, der inneren Haltung, der Stimme und der Sprache. Du siehst: Das sind alles Eigenschaften, an denen man arbeiten kann. Durch viel Selbstreflexion und Übung kannst du mit deiner Ausstrahlung experimentieren. Wie wirkst du auf andere? Was magst du an anderen gerne? Welchen Menschen hörst du gerne zu, was machen sie anders? Und so weiter…

    Keine Ausreden!

  4. Einfühlungsvermögen:

    Dich in andere einzufühlen macht dich menschlich und sympathisch. Auch so bekommst du Vertrauen. Dir kann man Dinge anvertrauen. Auch für andere ist es so in Ordnung, sich menschlich zu zeigen. Und das sind wir nunmal: Menschen! Keine Maschinen.

  5. Grenzen setzen: Für sich einzustehen und Grenzen zu setzen ist nicht nur wichtig für deinen eigenen inneren Frieden. Es zeigt anderen, wo sie stehen. Und das ist für beide Seiten hilfreich.

    Dabei werden Grenzen auf eine natürliche und respektvolle Art gesetzt. Ohne laut oder ungerecht zu werden. Hier schließt sich der Kreis zur Authentizität.

Die Aufzählung ist nicht abschließend. Die Grundstimmung des Charisma kommt sicherlich trotzdem bei dir an und vielleicht hast du direkt eine charismatische Person im Kopf.

Wie geht diese Person durchs Leben?

Was könntest du tun, um noch charismatischer zu werden?

Suche dir auch gern Unterstützung, um dich selber zu reflektieren und für dich einen Weg zu mehr Charisma zu finden.

Viel Spaß bei der Selbstbeobachtung und beim Ausprobieren!

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