Die sechs Schritte in ein entspannteres und glückliches Leben
Wenn sich neue Kundinnen oder Kunden bei mir melden, klingt es oft so:
“Ich bin unzufrieden. Irgendwie war ich mal lebensfroh. Wo ist das geblieben?”
Oder auch: “Irgendwie bin ich innerlich so unruhig. Ich schaffe es nicht, einfach mal nichts zu tun, wenn es endlich die Gelegenheit dazu gibt. Wieso komme ich nicht zur Ruhe?
Sie haben selber versucht herauszufinden, woran das liegt und was sie tun können, sind aber nicht weitergekommen. Sonst bräuchten Sie mich ja auch nicht.
Denn die eigene Entwicklung (was im Übrigen wortwörtlich bedeutet, sich zu ent-wickeln, sich also zu lösen von Dingen und Haltungen, die einem nicht mehr dienen oder nicht zu einem gehören) passiert meistens nicht mal eben so. Sie erfordert viel Reflexion, die vor allem durch einen Gegenüber erst stattfinden kann.
Wenn wir uns alleine versuchen zu entwickeln, bleiben wir tendenziell an einem Punkt stehen, der sich noch komfortabel anfühlt. So richtig geht die Entwicklung aber erst los, wenn wir darüber hinausgehen (und -wachsen). Dazu braucht es Menschen, die schon dort sind, wo wir gerne hinmöchten.
Warum sonst gibt es in der Schule Lehrer und Lehrerinnen, im Sport Trainer und Trainerinnen, in Fortbildungen Vortragende? All diese Menschen haben eins gemeinsam: Sie haben ein (Teil-) Ziel erreicht, das wir noch erreichen wollen. Also profitieren wir von deren Wissen und lassen uns inspirieren und auch von ihnen pushen.
So landen also auch tolle Menschen bei mir. Übrigens immer die Richtigen ;)
Und was passiert nun, wenn sich diese Menschen persönlich weiterentwickeln?
Im Grunde sind es diese Schritte. Natürlich sind sie im Detail immer verschieden, kein Mensch ist gleich und somit auch kein Coaching. Durch diese grundsätzlichen Schritte geht jede und jeder auf der Reise.
Schildern der aktuellen Situation:
Wie sieht das Leben gerade aus? Welche Herausforderungen gibt es?
Hier wird die Ist-Situation beschrieben - sowohl die negativen wie auch die positiven Seiten.
Rückblick in die Vergangenheit:
Wie sieht deine Biographie aus? Was hat dich geprägt?
Die Erzählung der eigenen Kindheit, Jugend und des jungen Erwachsenenalters liefern erste Hinweise, wie du zu dem Punkt gekommen bist, an dem du gerade stehst. Und dies hinsichtlich all dem, was du schon geschafft hast und auch, womit du gerade strugglest.
Verbindung der aktuellen Situation mit der Vergangenheit:
In welchen Automatismen hängst du fest, die dich jetzt davon abhalten, dein bestes Leben zu leben?
In der Regel sind unsere Verhaltensweisen und inneren Haltungen so sehr auf der eigenen Festplatte gespeichert, dass sie bei einem bestimmten Reiz von außen unbewusst ablaufen. Hier geht es erst einmal um das Bewusstsein und die ersten “Aha-Momente” kommen.
Diese Ergebnisse umdrehen:
Was möchtest du implementieren, um endlich glücklich und entspannt zu sein (und trotzdem gerne erfolgreich by the way…)?
Es reicht nicht, alte Verhaltensweisen und innere Haltungen von der Festplatte zu löschen. Sie dürfen ersetzt werden durch Neues. An dieser Stelle kommt oft die Arbeit mit Visionen, also mit deinem positivsten Zukunftsbild, zum Einsatz. Und glaub mir: Das macht richtig Spaß!!
Strategien erarbeiten:
Du packst deinen Werkzeugkoffer, um diese Verhaltensweisen und Haltungen langfristig in deinem Leben zu verankern. Das können ganz kleine Dinge sein, die kaum Zeit kosten und easy für dich im Alltag machbar sind. Und trotzdem einen riesengroßen Unterschied machen.
Auch hier sehen die Strategien bei jedem und jeder anders aus. Du bekommst deine Strategien für genau deine Situationen!
Im echten Leben anwenden:
Ausprobieren, besprechen, eventuell anpassen oder kleine Zwischenziele setzen.
Bis deine Festplatte neu programmiert ist, dauert es. Und du darfst etwas immer und immer wieder tun, damit es sich verfestigt. Außerdem nützt eine neue Strategie nicht, wenn sie nicht zu 100% zu dir passt. Dann wirst du sie nämlich nicht langfristig umsetzen können.
Also hilft es, hier immer wieder ins Gespräch zu gehen und auch Termine mit mir als Anreiz zu sehen durchzuhalten. Das ist so ein bisschen wie mit einem Partner oder einer Partnerin zum gemeinsamen Sport machen: Manchmal braucht es die Verpflichtung, um sich an schwierigen Tagen aufzuraffen.
Soviel zu den sechs Schritten. Hier bekommst du vielleicht schon einen Eindruck: Natürlich präsentiere ich dir die Schritte hier auf dem Silbertablett und du kannst dir auch alleine dazu Gedanken machen oder etwas erarbeiten. Nichts ersetzt jedoch die Selbstreflexion im Gespräch miteinander. Die Fragen von mir, die du dir selber vermutlich nicht stellen würdest. Und die Erfahrungen, die ich selber schon gemacht habe, aber auch bei so vielen anderen Kundinnen und Kunden begleitet habe.
Bei welchem der sechs Schritte stehst du gerade?
Um noch einmal auf den Anfang des Texts zurückzukommen und auf die Ausgangssituation vieler Kundinnen und Kunden. nach diesen sechs Schritten (oder manchmal auch schon früher) sieht es oft so aus:
“Ich habe an mir gearbeitet und auf einmal ändern sich Dinge im Außen - alles wird so viel leichter!”
Oder auch “Mir hat sich eine völlig neue Welt eröffnet. Wieso bin ich da nicht früher drauf gekommen und habe mich so lange gequält?!”
Gerade wieder habe ich es erlebt, dass meine Kundin quasi ein neues Kapitel ihres Lebens aufgeschlagen hat. Auf einmal laufen all die Lebensbereiche ihres Lebens so viel besser. Gar kein Vergleich zu vorher!
Es liegt also an dir - nicht an den äußeren Umständen (und ja, die äußeren Umstände können wirklich ******* sein!! Du hast es in der Hand. Und du bist so viel kraftvoller als du denkst!